• Drucken

Weißenborn und Rambach zum zweiten Mal in der Dorferneuerung

Die Gemeinde Weißenborn mit den Ortsteilen Weißenborn und Rambach kam 2011 bereits zum zweiten Mal in den Genuss der Dorferneuerung.


Achtung Aktuelle Informationen zu den Fristen der Dorferneuerung!

Die Ortsteile Weißenborn und Rambach sind noch bis zum Jahr 2018 im Förderprogramm der Dorfentwicklung, wobei Förderanträge nur bis zum 30.09.2017 gestellt werden können.

Das heißt, wer die Förderung der Dorfentwicklung noch nutzen will, muss bis zum 30.09.2017 einen genehmigungsfähigen, d.h., vollständigen Antrag beim Stab Demographie des Werra-Meißner-Kreises eingereicht haben. Gefördert werden vor allem gestalterische und energetische Maßnahmen an Gebäuden.

In der Regel sind Gebäude mit Baujahr vor 1950 und die im Geltungsbereich der Dorfentwicklung liegen (s.a. Homepage der Gemeinde) förderfähig.

Ansprechpartner für eine für den Antragsteller kostenfreie baufachliche Beratung und Erläuterung des Antragsweges ist das Ingenieurbüro Christoph Henke, Herr Henke, 05542/950310 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch├╝tzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Details sind auch den Informationsbroschüren zu entnehmen, die in alle Haushalte verteilt wurden und auf der Gemeinde einzusehen sind.

Unter den nachfolgenden Links finden Sie die Pläne der Geltungsbereiche der Dorferneuerung für Weißenborn und Rambach.

 


 

Insbesondere folgende Schwerpunkte sollen im Rahmen des Dorf-Entwicklungs-Konzeptes betrachtet werden:

1. Bevölkerungsstruktur / demografische Entwicklung
Die Erhebungen aus den Strukturdaten sind auf Aktualität zu überprüfen. Für das Kerngebiet des Ortes sind folgende Daten zu erheben: aktuelle Einwohnerzahl (absolut) aufgeteilt nach männlich/weiblich sowie die Altersstruktur ( nach den vorgegebene Altersklassen gem. Strukturdaten Nr. 2.2).

2. Öffentliche und private Infrastruktur
Die überörtlichen Zusammenhänge und eventuellen Synergieeffekte mit Nachbarorten sind insbesondere bei der Begründung des Bedarfs an Projekten zur wohnungsnahen Infrastruktur darzustellen.

Öffentliche Infrastruktur:

· Verkehr, Ver- und Entsorgung, Telekommunikation
· Bildung (Schulen, Kinderbetreuung, etc.)
· Kultur (u.a. Backhäuser), Soziales
· Veranstaltungsräumlichkeiten (u.a. DGH)
· Feuerwehrgerätehaus
· Sport- und Spielplätze, Freizeiteinrichtungen, Jugendräume

Private Infrastruktur:
· Örtliche Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen
· Gastronomie/ Dorfkneipe mit Raumangebot, Besonderheiten
· Soziale Selbsthilfeeinrichtungen
· Vereinsräume (Angaben zu Lage, Größe, Mietkosten, Ansprechpartner Besonderheiten wie Küche
  oder Sonstiges)
· Kirchliche Räume (Angaben zu Lage, Größe, Mietkosten, Ansprechpartner, Besonderheiten wie Küche
  oder Sonstiges)

3. Städtebauliche Situation / städtebaulicher Handlungsbedarf

Die auf der Grundlage einer Gebäudeanalyse (separater Auftrag) erhobenen Daten sind in einen Gesamtkontext zusammenzuführen.

4. Wirtschaftliche Situation
Übersicht aller wirtschaftlichen Angebote – „Ortsbranchenregister“ (produzierendes Handwerk, landwirtschaftliche Direktvermarkter, Einzelhandelsgeschäfte, Dienstleistungen aller Art)
· Anzahl der Arbeitsplätze im Ort
· Betriebsnachfolge
· Existenzgründer
· Aussagen zu Gewerbeflächen
· Aussagen zu Arbeitslosigkeit
· Bezug zu regionalen Arbeitgebern

5. Landwirtschaft
· Betriebs- und Flächenstruktur
· Haupterwerb/Nebenerwerb, Betriebsnachfolge,
· Kooperationen und Betriebsgemeinschaften (Absatz und Vermarktung)
· Lage der Betriebe ( Ortskern ), Erweiterungsmöglichkeiten
· Freizeit- bzw. Hobby-Landwirtschaft (Pferdehaltung etc.)
· Laufende u. geplante Flurneuordnungsverfahren

6. Tourismus
· Touristische Infrastruktur und touristische Standortfaktoren, wie z. B. Fahrrad-, Boots- und Wanderwege, Übernachtungsangebote, etc.

7. Energie
· Nutzung erneuerbarer Energien, z. B. Solaranlagen, Biogas- und Holzhackschnitzelheizung, etc.
 
8. Ökologie / Naturschutz
· Brach- und Freiflächen im Ort
· Ortsrandbegrünung, Gewässer
· ortsbildprägende/großkronige Bäume
· Ortsbild/ landschaftsprägende Elemente (Natursteinmauern, Streuobstanlagen)
· Beteiligung an ökologischen Projekten
· Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Biotope

9. Bürgerschaftliches Engagement und überörtliche Zusammenarbeit
· Vereine und deren Zusammenarbeit, Spektrum der Vereinsaktivitäten
· Angebote außerhalb der Vereine/ bürgerschaftliche Projekte ( z. B. Initiativen Jung- Alt,
· Bürgernetzwerke, Nachbarschaftshilfe, soziale Bündnisse für Familien)
· Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf“ u. sonstigen Wettbewerben u. Initiativen

10. Überörtliche kommunale Zusammenarbeit
· Interkommunale Zusammenarbeit, z. B. mit interkommunalen Dienstleistungsangeboten (Regionale   
  Entwicklungskonzepte, Stadtumbau)
· Internationale Partnerschaften

11. Weitere Handlungsfelder nach Bedarf
· Öffentlichkeitsarbeit und Informationsmöglichkeiten: Dorfzeitung, Aushänge, Bürgerversammlungen,
  Regionale Presse, Dorfmarketing, Internetpräsenz
· Integration
· usw.

 

Protokoll der Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung vom 01.11.2016

Protokoll der Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung vom 24.04.2013

Protokoll der Sitzung des Arbeitskreises Dorferneuerung vom 27.08.2012

Protokoll der AK-Sitzung vom 24.04.2012

Protokoll der AK-Sitzung vom 28.08.2012